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Wir freuen uns, Sie auf der Homepage der Praxis für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Dr. med. dent Jürgen Beinlich in Bergheim begrüßen zu dürfen.

Wir als Master in Oralchirurgie / Implantologie haben unseren Schwerpunkt auf Chirurgie / Implantologie gerichtet.
Die Vielfalt unserer Behandlungen beinhaltet unter anderem Prothetik, Zahnerhaltung sowie die naturheilkundliche Zahnmedizin.
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Ihr Praxisteam Dr. med. dent. Jürgen Beinlich

Unsere Leistungen

Berufsgruppe
  • Zahnarzt
Präventivzahnmedizin
  • Gingivitis
  • Individualprophylaxe
  • Mundgeruch
  • professionelle Zahnreinigung (PZR)
  • Prophylaxe
Prothetik
  • festsitzender Ersatz auf Implantaten
  • festsitzende Kronen und Brücken
  • kombinierter Zahnersatz
  • Teilkronen und Inlays
  • Teilprothetik
  • Totalprothetik
Zahnerhaltung
  • restaurative Zahnheilkunde
Funktionstherapie
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  • Kiefergelenkbehandlung
Anästhesie
  • Allgemeinanästhesie
  • Lokalanästhesie
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Weitere Schwerpunkte
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Praxisausstattung
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  • eigenes Praxislabor
Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit
  • Anästhesisten
Kieferorthopädische Therapien
  • Kiefergelenktherapie
  • Myofunktionelle Therapie (MFT)
Sprachen
  • Englisch

Gesundheitsnews

Parodontitis erhöht Diabetes-Risiko - und umgekehrt

Parodontitis und Diabetes sind in Deutschland Volkskrankheiten: Rund 8,5 Millionen Menschen sind an Diabetes mellitus erkrankt, 35 Millionen Menschen haben eine Parodontitis, 10 Millionen davon mit schwerem Verlauf. Was viele Menschen nicht wissen: Es gibt gravierende Wechselwirkungen zwischen beiden Krankheiten. Menschen mit Diabetes haben ein 3-fach erhöhtes Risiko für eine Parodontitis. Und Diabetikerinnen und Diabetiker sind nicht nur häufiger von Parodontitis betroffen, der Verlauf ist schwerer und sie verlieren mehr Zähne als Menschen ohne Diabetes.
 
BZÄK und BVND starten Kooperation

Um die Patientinnen und Patienten über diese Zusammenhänge aufzuklären, haben der Bundesverband der Niedergelassenen Diabetologen (BVND) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit eine Kooperation gestartet, die besonders jene Menschen erreichen soll, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen höheren Risiken ausgesetzt sind. Getreu dem Motto „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch“ sollen die Wechselwirkungen von Diabetes und Parodontitis in den Fokus gerückt werden.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer, denn 75 Prozent aller Menschen mit Diabetes leiden unter Entzündungen an der Mundschleimhaut. Ein Drittel davon hat eine schwere Parodontitis. Viele Menschen kennen diese Zusammenhänge nicht und deshalb ist es wichtig, gemeinsam durch mehr Aufklärung die Gesamtgesundheit unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern“, so Dr. med. Nikolaus Scheper, Vorstandsvorsitzender des BVND.
 
Studien belegen Wechselwirkung

Studien weisen darauf hin, dass Parodontitis und Diabetes sich gegenseitig negativ beeinflussen. Ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel begünstigt die Entstehung einer Parodontitis. Wenn der Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist, kommt es vermehrt zu Ansammlungen entzündungsauslösender Stoffe im Mund, die wiederum Infektionen auslösen. Durchblutungsstörungen führen außerdem zu einer schlechteren Immunabwehr und Wundheilung. Umgekehrt kann eine Parodontitis durch die chronische Entzündung zu einer Insulinresistenz und damit einer Verschlechterung der Blutzuckereinstellung sowie Komplikationen führen. Kurz: Ist ein Diabetiker gut eingestellt, trägt er kein erhöhtes Risiko im Vergleich zu einem Nichtdiabetiker und eine erfolgreiche Parodontitis-Behandlung wirkt sich positiv auf den Diabetes aus.

„Während sich einige Risikofaktoren einer Parodontitis gut beeinflussen lassen, zum Beispiel durch Mundhygiene oder Rauchverzicht, gibt es andere Faktoren, die nicht oder nur schwer beeinflussbar sind, beispielsweise bestehende Grunderkrankungen“, so Dr. Romy Ermler, Vizepräsidentin der BZÄK. Umso wichtiger seien hier die entsprechenden Behandlungen durch die Fachärztinnen und Fachärzte der Zahnmedizin und Diabetologie. „Diabetes und Parodontitis sind Systemerkrankungen und gehen über Organ- und Fachgrenzen hinaus. Umso wichtiger ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz. Menschen mit Diabetes sollten ihre Zahnärzte darüber informieren und regelmäßig zur Vorsorge gehen. Denn je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser für die Behandlung.“
 
Beide Krankheiten können behandelt werden

Eine rechtzeitige Behandlung der Parodontitis und ein gut eingestellter Blutzucker zahlen sich aus: Das Risiko einer Nierenerkrankung ist für Diabetiker mit schwerer Parodontitis um bis zu 8,5-fach erhöht. Zudem besteht ein 2,3-fach höheres Risiko, an einer Erkrankung der Herzkranzgefäße zu sterben im Vergleich zu Diabetespatienten ohne oder mit leichter Parodontitis. Die gute Nachricht: Beide Krankheiten lassen sich behandeln bzw. einstellen.

22.09.2022 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer

Raus aus der Zuckertüte, rein in die Brotdose?

Die ersten spannenden Schultage sind geschafft, die Schultüte ist ausgepackt und sicher waren unter all den Stiften, Kuscheltieren und Spielsachen auch jede Menge Süßigkeiten zu finden. Keine Frage: Schokolade, Gummibärchen & Co. sind lecker und hin und wieder kann man sie natürlich auch genießen. Doch in der Brotbüchse sollte man darauf verzichten, denn Zucker ist der Kariesverursacher Nummer 1. Er greift die sensiblen Kinderzähne an und kann sie schwer beschädigen.

So geht ein gesundes und leckeres Frühstück

Auf Zucker zu verzichten heißt nicht, dass gähnende Langeweile in der Brotbüchse herrschen muss. Frisch geschnittenes Obst und knackige Gemüsespieße sind leckeres Fingerfood und ganz einfach zuzubereiten. Vollkornbrot mit Käse oder Wurst geben Kraft für den Tag und sind viel besser für die Zähne als Honig oder Marmelade. Dazu noch ein paar Nüsse oder zuckerfreie Knabbereien – fertig ist das zahngesunde Frühstück.
Dr. Thomas Breyer, Präsident der Landeszahnärztekammer Sachsen, ergänzt: „Auch bei der Auswahl der Getränke sollte man aufpassen. Eistee, Saft oder Limo enthalten deutlich mehr Zucker, als viele denken. Wasser und ungesüßte Tees sind die besseren und gesünderen Durstlöscher.“

Da geht noch mehr

In Deutschland sind mittlerweile 80 % der 12-Jährigen kariesfrei. Damit nehmen wir weltweit einen Spitzenplatz ein. Das soll auch so bleiben. Eine zahngesunde Ernährung ist dabei ein ganz wichtiger Baustein. Worauf man sonst noch achten sollte? Dr. Breyer weiß es: „Die Zähne sollten mindestens zweimal täglich mit einer flouridhaltigen Zahnpasta geputzt werden. Und wenn Zahnärztinnen und Zahnärzte die Kinder einmal im halben Jahr zur Kontrolle in ihren Praxen sehen, ist der Grundstein für ein gesundes Gebiss gelegt.“ 

Zahnmedizinische Gruppenprophylaxe

In Deutschland sind 80 Prozent der 12-Jährigen kariesfrei. Dieser internationale Spitzenwert ist kein Zufall. Entscheidend dazu beigetragen hat das reichweitenstärkste Präventions- und Gesundheitsförderungsangebot für Kinder und Jugendliche in der Geschichte der Bundesrepublik: die zahnmedizinische Gruppenprophylaxe.

Der Tag der Zahngesundheit 2022 stellt unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund - in Kita & Schule“ dieses Erfolgsmodell in den Mittelpunkt und weist zugleich auf die Herausforderungen hin, vor denen es zurzeit steht.
Flächendeckend und altersgerecht informieren

Aktuell nehmen rund 4,6 Millionen Kinder und Jugendliche an der Gruppenprophylaxe teil, oft sogar mehrmals pro Jahr. Zentrale Inhalte sind die aktive Vermittlung einer kindgerechten und effektiven Mundhygiene, Ernährungsbildung, Fluoridierungsmaßnahmen zur Zahnschmelzhärtung und zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen in den Einrichtungen. „Die Gruppenprophylaxe ist eine Erfolgsgeschichte, denn sie erreicht in Kita und Schule alle Kinder. Das ist ein großer Vorteil, wenn etwa im Elternhaus die Mundgesundheit nicht ausreichend unterstützt wird. Ungleiche Startchancen werden so abgemildert“, sagt Dr. Michael Kleinebrinker vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) anlässlich des Tags der Zahngesundheit 2022.

Dass es besonders wichtig ist, früh Impulse für einen gesunden Lebensstil zu setzen, unterstreicht Dr. Christian Rath, Geschäftsführer des Vereins für Zahnhygiene (VfZ): „Der Bildungsauftrag für Kinder beinhaltet auch deren Heranführung und Anleitung zu guter Mundhygiene und guter Ernährungsweise. Kinder lernen durch Wiederholung und so wird beispielsweise aus dem täglichen Anleiten zum Zähneputzen in der Kita eine Routine, die die Kinder für ihr ganzes Leben erwerben und davon enorm profitieren.“
Lust machen auf ein gesundes Leben

Gute Zahngesundheit ist nicht in Stein gemeißelt. Vor diesem Hintergrund ist unter anderem die Zunahme der frühkindlichen Karies in Deutschland besorgniserregend. Bundesweit sind 10 bis 15 Prozent der unter 3-Jährigen davon betroffen. Um diese vermeidbare Erkrankung in allen Altersgruppen zurückzudrängen, ist es notwendig, Kinder und Jugendliche kontinuierlich im Rahmen der Gruppenprophylaxe für einen gesunden Lebensstil zu motivieren. Von zentraler Bedeutung seien hier Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas, betont die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e.V. (DAJ) als Dachorganisation der Landesarbeitsgemeinschaften, die die Gruppenprophylaxe maßgeblich umsetzen.

In ihren im Jahr 2020 zusammengefassten Empfehlungen zur zukünftigen Weiterentwicklung der Gruppenprophylaxe fordert die DAJ, dass die Mundgesundheitsförderung Bestandteil jedes Kita- Konzeptes sein muss. Dabei geht es primär um die Ritualisierung der Mundhygiene mit fluoridhaltiger Zahnpasta gemeinsam mit den Bezugserzieherinnen und Bezugserziehern der Kinder. „Wir sind der festen Überzeugung, dass Veränderung im Verhalten, aber auch gleichzeitig Veränderungen in den Verhältnissen, bei denen die Gruppenprophylaxe durch die breit angelegte Aufklärung und Anleitung eine zentrale Rolle einnimmt, die Erfolge bei der Mundgesundheit sichern, im Milchgebiss ebenso wie im bleibenden Gebiss“, sagt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, alternierender Vorsitzender der DAJ.
Jetzt erst recht!

Die Coronapandemie hat sich sehr negativ auf die Durchführung der Gruppenprophylaxe ausgewirkt. So wurden zeitweise in vielen Gemeinschaftseinrichtungen die Aktivitäten vollständig eingestellt. In vielen Kitas etwa entfiel das gemeinsame Zähneputzen in den Gruppen – teilweise bis heute. Zahlreiche Fallberichte weisen in der Folge auf eine deutliche Vernachlässigung der Mundhygiene und ein gesundheitsgefährdendes Ernährungsverhalten bei Kindern hin.

Das „Rad der zahnmedizinischen Prävention und Gesundheitsförderung“ bei allen Kindern und Jugendlichen dürfe deshalb niemals stillstehen, mahnt der Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BZÖG). Er ist neben der DAJ der zweite wichtige Akteur für die Durchführung der Gruppenprophylaxe auf kommunaler Ebene. Das treffe gerade mit Blick auf Kinder aus sozio-ökonomisch schlechter gestellten Familien zu, führt der BZÖG in seinem Statement zum Tag der Zahngesundheit 2022 aus: „Zahngesundheitliche Chancengleichheit lässt sich mithilfe einer flächendeckenden Gruppenprophylaxe sehr wirkungsvoll umsetzen, wie die Erfahrungen zeigen. Die gruppenprophylaktische Förderung der Mundgesundheit in Kita und Schule ist effektive Prävention und Gesundheitsförderung von Anfang an.“ Auch die DAJ erwartet ein klares politisches Signal für die Unterstützung von Gesundheitsförderung und Prävention, die pandemiebedingt einen wesentlich größeren Raum einnehmen muss.
Wieder auf volle Fahrt gehen

Der Tag der Zahngesundheit unterstützt diese Forderungen und setzt sich dafür ein, dass die an Kitas und Schulen durchgeführten Maßnahmen zur Gruppenprophylaxe wieder volle Fahrt aufnehmen – und auch in Zukunft nicht nachlassen. Eine weitere Forderung ist es, dass der Staat dem Fachkräftemangel in den Einrichtungen begegnet. Nur, wenn es genug Erzieher und Erzieherinnen gibt, können die Maßnahmen der Gruppenprophylaxe – allen voran das tägliche Zähneputzen – wie gewohnt stattfinden und die Mundgesundheit der Kinder auf eine stabile Basis gestellt werden. Das unterstreicht auch Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK): „Der Tag der Zahngesundheit 2022 ist der Gruppenprophylaxe gewidmet. Die Botschaft lautet: Mundhygiene in und nach Zeiten von COVID-19 – jetzt erst recht! In der Gruppenprophylaxe arbeiten Hygieneprofis mit Expertise im Infektionsschutz. Durch den engagierten Einsatz aller Mitarbeitenden in der Gruppenprophylaxe – die bei Kindern und Jugendlichen von erheblicher Bedeutung ist – wird somit auch die Hygieneerziehung gefördert.“

15.09.2022 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer

Virtuelle Patienten für die Kieferorthopädie

In der Klinik für Kieferorthopädie und Orthodontie des Universitätsklinikums Ulm sollen Zahnmedizin-Studierenden bald virtuelle Patienten zur Verfügung stehen. In einem E-Learning-System können die Studierenden kieferorthopädische Patientinnen- und Patientenbeispiele inklusive 3D-Scans von Kiefern und Gesicht sowie Röntgenbildern digital abrufen und bearbeiten. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Zahnmedizin-Studierende der Universität Ulm können künftig ihr klinisch erworbenes Wissen im Fach Kieferorthopädie auch an virtuellen Patienten vertiefen und trainieren. Die Klinik für Kieferorthopädie und Orthodontie des Universitätsklinikums Ulm erarbeitet ein E-Learning-System, das den Studierenden kieferorthopädische Patientenbeispiele inklusive 3D-Scans von Kiefern und Gesicht sowie Röntgenbildern digital zur Verfügung stellt. Gefördert wird das Projekt mit insgesamt rund 285 000 Euro über das „Freiraum 2022“-Programm der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Nahezu jeder zweite Jugendliche in Deutschland wird kieferorthopädisch behandelt. Die dafür erforderlichen Kompetenzen werden im Zahnmedizinstudium sowie der daran anschließenden fachzahnärztlichen Weiterbildung zum Kieferorthopäden oder zur Kieferorthopädin vermittelt. Für das im Studium vermittelte Grundwissen sind im eng getakteten Lehrplan an den Universitäten nur wenige feste Zeiten vorgesehen. Das nun anlaufende Projekt „Virtuelle kieferorthopädische Patienten“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Studierenden eine digitale Ergänzung der Lehre für das Training außerhalb der klinischen Kurse anzubieten.

Mit der finanziellen Förderung durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre plant die Klinik für Kieferorthopädie und Orthodontie unter der Leitung von Professor Bernd Lapatki, ein webbasiertes E-Learning-System zu programmieren, das eine größere Zahl von kieferorthopädischen Fallbeispielen mit unterschiedlichen Problemstellungen enthält. In diesem können die Zahnmedizin-Studierenden komplett eigenständig und ortsunabhängig die Anamnese und Befunde von Patienten screenen, an Röntgenbildern und 3D Scans Messungen vornehmen sowie einen Therapieplan erstellen. Das System soll nicht nur alle digitalen Befunde und Diagnosen aus dem Alltag der Zahnklinik integrieren, sondern den Studierenden anhand von Autorenlösungen auch direktes Feedback zu ihren Ergebnissen liefern und zudem didaktische Elemente enthalten. „Ein flexibles E-Learning-System zu schaffen, ist eine interdisziplinäre Herausforderung. Kenntnisse über das Anwendungsgebiet sind ebenso wichtig, wie das Wissen über die späteren Nutzerinnen und Nutzer. Das didaktische Konzept wird mit Erkenntnissen aus der Entwicklung von computergestützten Lehr-/Lernsystemen kombiniert“, erklärt Professor Lapatki.

Für die Lehrenden hat eine komplett digitale Vorgehensweise mehrere Vorteile: Durch die digitalen 3D-Aufnahmen von Kiefern entfällt beispielsweise das zeit- und kostenintensive Anfertigen von über zwei Dutzend Gipsmodellen der Kiefer pro Patientenbeispiel. Aktuell ist es außerdem extrem aufwändig, die ärztlich erfassten Informationen händisch in eine virtuelle Maske zu überführen. Deshalb ist für digitale Auswertungen derzeit nur ein kleiner Pool mit Patientendaten vorhanden. Im Rahmen des Projekts sollen Schnittstellen zwischen den in der Zahnklinik routinemäßig bei allen Patientinnen und Patienten erhobenen digitalen Daten und dem E-Learning-System implementiert werden und somit zukünftig die Daten aus den Anamnese- und Befundbögen aller Behandelten automatisch für die Lehre verfügbar sein.

„Die späteren Patientinnen und Patienten unserer Studierenden werden durch die im E-Learning-System implementierte, komplett digitale Datenaufnahme und Therapieplanung ebenfalls profitieren“, betont Professor Bernd Lapatki. Wenn beispielsweise in Zukunft bei der kieferorthopädischen Behandlung die oft unangenehmen Gebissabformungen mittels Abdruckmasse durch ein berührungsloses Erfassen der Zahnbögen mit einem Intraoralscanner ersetzt werden, sind die zukünftigen Zahnärztinnen und Zahnärzte darin bereits umfassend geschult. Zudem sollen die Behandelten das Vorgehen besser verstehen, indem der Verlauf und das Ergebnis einer kieferorthopädischen Behandlung digital in 3D visualisiert wird. Letztendlich sollten sich durch die Möglichkeit für die Studierenden, die kieferorthopädische Diagnostik und Therapieplanung zeit- und ortsungebunden zu vertiefen und zu trainieren, auch die entsprechenden Kompetenzen verbessern, was sich langfristig auch auf die Qualität der Patientenbetreuung auswirken könnte.

Bereits im Sommersemester 2023 sollen – nach einer Pilotphase – die virtuellen kieferorthopädischen Patienten im Zahnmedizinstudium an der Universität Ulm eingesetzt werden. Die Ergebnisse werden im Anschluss inhaltlich sowie technisch evaluiert und weiter optimiert.
Das Team der Klinik für Kieferorthopädie und Orthodontie des Universitätsklinikums Ulm arbeitet beim Projekt Virtuelle kieferorthopädische Patienten (VirtKFO) mit dem GECKO Institut Medizin, Informatik und Ökonomie der Hochschule Heilbronn und der Instruct gGmbH zusammen. Beide Einrichtungen besitzen langjährige Expertise bei der Entwicklung von Softwaresystemen für die medizinische Ausbildung in Deutschland.
Die Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ erhält ihre Mittel vom Bund und den Ländern und unterstützt damit innovative Projekte in Studium und Lehre. Zugleich sollen die Hochschulen auch bei aktuellen Herausforderungen sowie bei der Erprobung neuer Ideen und deren Transfer gefördert werden. Im Rahmen der Ausschreibung „Freiraum 2022” werden bundesweit insgesamt 204 Projekte unterstützt. Bildunterschrift: In Zukunft sollen die Studierenden und die ärztlichen Mitarbeitenden der Klinik für Kieferorthopädie die Befundaufnahme tabletbasiert durchführen. Auf diese Weise sind die erhobenen Daten direkt in der E-Learning-Plattform verfügbar

13.09.2022 DGA | Quelle: Universität Ulm, Daniela Stang (idw)



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Dr. med. dent. Jürgen Beinlich

Kentener Wiesen 28
50126 Bergheim

Telefon: 02271 - 6 56 67
Fax: 02271 - 67 78 75
E-Mail: j.beinlichmail@yahoo.de

Montag:
08:00 - 12:00 Uhr
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Dienstag:
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    2. Dauer der Speicherung

      Die Löschung der Daten erfolgt, sobald diese für die Zwecke, für die sie erhoben oder in sonstiger Weise verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b sowie lit. c DSGVO.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Da es hier gesetzlich normierte Aufbewahrungsfristen gibt und die Daten zur Vertragsdurchführung gespeichert und verarbeitet bleiben müssen, ist ein Widerspruch oder eine Löschung nicht möglich.

  3. E-Mail-, Telefax- oder Telefon-Kontakt

    1. Zweck der Datenerhebung und -verwendung

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    2. Dauer der Speicherung

      Sobald die Daten zur Erreichung des Zwecks nicht mehr notwendig sind, werden sie gelöscht, was der Fall ist, wenn sich die Konversation abschließend erledigt hat und der Sachverhalt geklärt ist und keine vertraglichen oder steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

    1. die Verarbeitungszwecke;
    2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Anschrift:
Praxis für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
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Leitung: Dr. med. dent. Jürgen Beinlich


Telefon: 02271 - 6 56 67
Fax: 02271 - 67 78 75
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Berufsbezeichnung: Zahnarzt verliehen in Deutschland

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Zuständige Aufsichtsbehörde und Kammer:
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Emanuel-Leutze-Straße 8
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https://www.zahnaerztekammernordrhein.de

Berufsrechtliche Regelungen:
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Weiterbildungsordnung der Zahnärztekammer Nordrhein
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Zulassungsbehörde:
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Aufsichtsbehörde:
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Zeughausstraße 2-10
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Verantwortlicher i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV:
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Ihr Praxisteam

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